Preview: Darkwood

StuKKa 09. September, 2017

Nachts allein in einem Wald, der ein Eigenleben zu führen scheint, merkwürdige Charaktere und die Frage, wo ist man gelandet. Willkommen in Darkwood!

Darkwood ist ein Horror-Survival-Spiel des polnischen Entwicklerstudios Acid Wizard, das lange Zeit im Early Access auf Steam zu finden war. Der Name des Studios scheint auch ein bisschen auf das Spiel abzufärben, denn als namenloser Protagonist auf diesem Wald-Horrortrip müssen wir Pilze sammeln, einkochen und uns spritzen, um neue Fähigkeiten zu erlangen.

Ihr startet im Prolog, sozusgagen der kleinen Vorgeschichte, in einem Haus mitten im Wald. Euer Alter Ego rät euch, nachts nicht nach draußen zu gehen, ebenfalls empfiehlt er, einige Räume noch nicht zu betreten. Als ihr der Tag hereinbricht und ihr euch nach draußen begebt, um die Umgebung zu erkunden, findet ihr einen unbekannten Mann. Dieser scheint keine Anzeichen irgendeiner Veränderung zu haben, noch kommt er euch bekannt vor. Ihr schleift ihn zu eurem Haus und foltert ihn, um herauszubekommen, wer er ist und was es für ein Schlüssel ist, den er bei sich trägt.

CUT! Nun schlüpft ihr in die Rolle dieses Mannes, der versucht, aus seiner Zelle zu entkommen. Die Umgebung kommt euch bizarr vor und scheint sich vor euren Augen zu verändern. Beispielsweise scheint alles vom Wald und den merkwürdigen Pilzen überwuchert zu sein oder der Radio ist im einen Moment ein ganz normaler Radio, im nächsten ist es ein sich bewegender, menschlicher Kadaver mit Antennen, der eine Zahlenkombination von sich gibt. Mit Hilfe dieser Zahlenkombination könnt ihr den verschlossenen Raum betreten, und trefft auf euren Entführer. Als ihr ihn tötet, warnt er euch, dass ihr hier nie entkommen werdet und eine Schattenhafte Gestalt attackiert euch. Ihr geht zu Boden und wacht in einem anderen Haus auf, das euch komplett unbekannt vorkommt.

Soviel kurz zur Einleitung. Darkwood ist jetzt nicht unbedingt das typische Horror Survival und durch seine Top Down 2D Optik auch sicherlich nicht jedermanns Sache, aber die Soundkulisse und die makabere Umsetzung bringen die bedrängende Stimmung sehr gut rüber. Der Wald, in dem ihr euch befindet, scheint zum Leben erwacht zu sein, und vorallem Nachts ist hier nichts mit Ruhe. Gerade die Nächte werden euch keine Ruhe finden lassen, etwas lauert in der Dunkelheit, etwas Ungewisses.
Auch die Charaktere, die ihr trefft, sind nicht unbedingt das, was man unter "normal" versteht. Angefangen vom Wolfsmenschen der euch am zweiten Tag aufsucht bis hin zu den halb durch die Pilze mutierten Personen, die euch heimsuchen, weiterhelfen oder mit Aufgaben versorgen.

Eines der wichtigsten Dinge im Spiel ist das Licht, ihr solltet Nachts einen sicheren Raum aufsuchen, um nicht von den Zahllosen Kreaturen und Schatten innerhalb kürzester Zeit getötet zu werden.

Doch gibt es wirklich einen Ausweg? Das verraten wir natürlich nicht, spoilern muss ja nicht sein. Wer selbst in die Wälder will, sollte sich das Spiel auf Steam holen, oder, und jetzt aufgepasst, Pirate Bay. Genau, die Entwickler haben das Spiel selbst für alle, die nicht genügend Geld haben sollten, das Spiel dort eingestellt, damit es jeder spielen kann.

Kommentare (0)