All Eyes On: Dead By Daylight

StuKKa 14. Juni, 2016

Vier Überlebende, ein Killer! Wer Überlebt, entscheidet nicht nur Glück. Was euch in dem neueste 4:1 MP Game erwartet, erfahrt ihr hier!

Dunkle, feuchte Wälder, eine verlassene Farm oder eine verlassene Bergwerksanlage, all das sind die Schauplätze in Behavior Digital's "Dead by Daylight". Ihr hab vielleicht schon einige Horrorfilme gesehen, und euch immer gefragt, warum sind die Leute immer nur so blöd und laufen dem Killer in die Hände? Oder warum schnappt sich der Killer jetzt nicht die dämliche Trulla, die euch schon seit dem Anfang des Films nervt. In Dead By Daylight könnt ihr beides ausprobieren.

Ihr könnt euch als Überlebender vor dem Killer verstecken, oder euch zusammen einen Plan überlegen, um lebend aus dieser Situation zu entkommen. Oder aber, ihr schlüpft in die Rolle des Killers, und jagd eure Opfer. In diesem vier gegen einen Multiplayer erlebt ihr die klassischsten Horrorszenarien Hollywoods am eigenen Leib.

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Die Überlebenden entsprechen den klassischen Charakteren aus den Filmen. Auch die Killer erinnern an bekannte Figuren. Da haben wir Evan Macmillan, den Fallensteller, der seine Opfer mit Bärenfallen und einem dicken Fleischermesser zu Leibe rückt. Philip Ojomo, der Geist, der seinen ehemaligen Chef in einer Schrottpresse entsorgte und jetzt als ruheloser Rachegeist auf dem Schrottplatz haust und den Namenlosen, entstellten Hinterwäldler, der mit der Kettensäge auf Opferjagd geht.

Alles in allem, eine gesunde Mischung an Charakteren, mit denen man ein gutes Feeling im Spiel erwarten kann. Es macht Spass, egal auf welcher Seite, nur aktuell kann man leider nicht mit Freunden spielen, und mit zufälligen fremden Spielern ist der Spielspass immer etwas gedämpft. Aber, das Spiel mit Freunden soll ziemlich bald folgen, und sollte ich genügend Mitspieler zusammen bringen, werd ich mal ein bisschen meine Freunde aufhängen.

Und genau das ist auch das Spielprinzip:
Die Überlebenden versuchen, mehrere Generatoren in Betrieb zu nehmen, um ein Tor zu öffnen. Das Problem, der Killer versucht sie daran zu hindern. Er sieht, welcher Generator angeworfen wurde und anhand von aufgeschreckten Vögeln und langsam verblassenden Fußspuren sieht er, wo sich gerade ein Überlebender bewegt.
Die Überlebenden werden in der dritten Person gesteuert, was ihre Übersicht deutlich verbessert. Der Killer hingegen in der ersten Person. Der Killer kann seine Opfer mit zwei Schlägen niederstrecken, sie sich über die Schulter werfen und an einem Gestänge aufhängen, bis sie sterben und als "Opfer" auf die Bluttabelle gehen. Mit diesen "Blutpunkten" kann der Killer sich hochleveln und weitere Fähigkeiten im sogenannten "Bloodweb" freischalten.

Als Evolve die Idee von vier gegen einen letztes Jahr populär gemacht hatte, wurde es kurz darauf auch wieder sehr Ruhig um dieses Thema. Das Prinzip eines asymethrischen Multiplayers ist nicht gerade das einfachste, was man wagen kann, da die Balance immer eine Herausforderung ist. Bei diesem Spiel hat man das Gefühl, der Killer wäre im Vorteil, da er als einziger eine Waffe besitzt. Doch die Überlebenden sind deutlich schneller und können ihm den Weg blockieren, indem sie Kisten, Müllteile etc. in den Weg werfen. Ein geübtes und eingespieltes Überlebenden Team kann einen unerfahrenen, selbst erfahrenen Killer sehr leicht austricksen. Doch wehe, es erwischt einen der Killer, dann sollte man rennen ...

Alles in allem, ein sehr gutes, und stimmiges Spiel. Die Modelle sind schön gemacht, das Spiel fühlt sich aber noch ein kleines bisschen nach Beta an, da die Texturen etwas verwaschen und die animationen teils etwas ruppig wirken. Aber für den Preis von 20€ liegt man hier nicht falsch. Es bleibt abzuwarten, was uns hier in Zukunft noch erwartet.

Ich persönlich werd das Spiel die nächsten Wochen Abends noch etwas spielen, und vielleicht sieht man sich

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